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21/07/2008
News dall'Austria: Manuel Novotny: Der erste große Sieg

Judo Vienna
Manuel Novotny: Der erste große Sieg
 
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Manuel NovotnyAm Montag wurde vom ÖOC die Olympia-Mannschaft für Peking nominiert, in der mit unseren beiden Europameistern Ludwig Paischer und Sabrina Filzmoser sowie der Olympia-Zweiten von Athen 2004, Claudia Heill, auch drei medaillenverdächtige rot-weiß-rote Judoka stehen. Schon heute drückt die ganze Judo-Familie unseren drei Olympia-Athleten alle Daumen – dass die Vorbereitung auf Peking verletzungsfrei bleibt, dass sie sich in China gut akklimatisieren, und – letztlich – dass die Spiele für jede(n) einzelne(n) erfolgreich werden.

Manuel Novotny (weiß) in PaksDruck wird nicht nur auf die Peking-Teilnehmer zukommen, auch auf einen jungen Mann, der am vergangenen Wochenende in Paks (Ungarn) seinen ersten großen internationalen Triumph feierte. Er heißt Manuel Novotny, ist 19 Jahre jung und kommt aus Wien. Okay, es war keine Nachwuchs-EM, keine WM, es waren keine olympischen Jugendspiele. Es war „nur“ ein ganz normales Juniorenturnier. Aber: Manuel hat dort fünf Kämpfe gewonnen, hat im Finale einen ungarischen Lokalmatador bezwungen, Nerven bewiesen, Gold geholt. Aber statt Ferien gibt´s jetzt den Nachzipf: „Wegen dem intensiven Judotraining in den letzten Wochen hab ich im Juni nicht die Matura machen können, muss sie im September nachholen.“ Der Druck, der jetzt auf einen 19-Jährigen lastet …

Dass Manuel Novotny in Paks, wo die Junioren noch bis Donnerstag gemeinsam trainieren, vor allem durch ein variantenreiches Technik-Repertoire auffiel, hat einen Grund: „Dass ich mit meinen Techniken so vielseitig bin, was auch meine Stärke ist, kann ich den fünf Jahren bei Masaaki Ueda in der Südstadt verdanken.“ Der Sieg in Paks zähle für ihn mehr als der zweite Platz beim Unter-20-Weltcup, den er im Juni in Leibnitz erkämpft hatte. „Sieg ist Sieg“, sagt der junge Judoka vom Judoring Wien, der auch schon in der Nationalliga (für Colop Samurai Wien) wichtige Wettkampfluft schnuppert.

Peking kommt für den jungen Manuel natürlich noch zu früh. Aber London 2012 und / oder die Spiele 2016 könnten welche sein, bei denen man – ähnlich wie bei unseren jetzigen drei Kandidaten – auf Erfolge hoffen kann. Was heißen soll: auch der Nachwuchs ist im ÖJV – auf vielen Ebenen – erfolgreich. Der Sieg von Manuel Novotny, der praktisch „zweimal Olympia“ jünger ist als Paischer und Co., soll nur ein Beispiel dafür sein.

So schließt sich quasi wieder der Judoring …

Notiz: Joe Langer
Foto: David Hangyasi

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